Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann

Bedenkt man alles, das beim Aufbau eines neuen Unternehmens zu tun ist, dann scheint die Erstellung eines Logos wahrscheinlich nicht unbedingt Priorität Nummer eins zu sein. Vielleicht hörst du da sogar eine kleine Stimme im Hintergrund der vielen Aufgaben in deinem Kopf, die dir einreden will, dass du ein Logo möglicherweise gar nicht erst brauchst. Hör bitte nicht auf sie! Sie könnte gar nicht falscher liegen. Eines der wichtigsten Elemente der Markenentwicklung ist das Logo. Es soll Aufmerksamkeit erwecken, einen starken ersten Eindruck hinterlassen und ist die Grundlage für deine Markenidentität. Es soll sich in den Köpfen der Leute verankern, dich von den Mitbewerbern abheben, und Loyalität mit deiner Brand herstellen.
Wir dürfen nicht vergessen, dass aufgrund der Social Media-Inhalte und der damit einhergehenden Reizflut die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen allgemein immer kürzer wird. Es geht zunehmend um visuelle Informationen, wenn du versuchst, das Interesse der Leute zu wecken. Egal, in welchem Sektor oder welcher Nische du beruflich beheimatet bist – dein Logo soll dein Unternehmen als Experte darstellen. Professionelles Branding zielt eben darauf ab, eine Geschichte zu erzählen, mit der die potenziellen Kundinnen oder Kunden deines Unternehmens emotional erreicht werden. Das Narrativ, auf dem das Branding aufbaut, hat dieses eine wichtige Fundament: dein Logo. Denn es multipliziert sich dann in deiner gesamten Markenidentität – Briefe, Visitenkarten, Websites und so weiter.

WORAUF MUSST DU ALSO ACHTEN, WENN DU DEN LOGO GESTALTEST, ODER ABER VON EINEM GUTEN GRAFIKDESIGNER ODER EINER CORPORATE DESIGN AGENTUR GESTALTEN LÄSST?

Schlicht, Originell, Charkakteristisch, Skalierbar, Prägnant, Nachhaltig, Relevant

Schlicht

Ein gutes Logo ist möglichst einfach und spart sich ein Zuviel an dekorativen Elementen. Es ist einfach der grafische, visuelle «Identifikator» eines abstrakten Konzepts: deiner Marke. Natürlich ist es kein Bild oder keine Illustration, die jeden Teilbereich deines Unternehmens widerspiegelt. Es bringt dein Unternehmen einfach auf den Punkt. Das Logo darf nicht davon ablenken, worum es im Kern deiner Tätigkeit geht. Es geht um höchste Präzision, die einem geübten Grafikdesigner mit Schlichtheit gelingt. Hinzu kommt, dass sich einfache grafische Elemente ohne übertriebene Verschnörkelungen viel besser in den Köpfen der Leute verankern und einfacher wiederzuerkennen sind.
Denken wir an das Vögelchen von Twitter: es passt zum «Tweeten» und den «Tweets», dem Zwitschern, und transportiert in simpler Art und Weise den Kern des Unternehmens. Könntest du es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen? Wahrscheinlich ja.

Originell

Dein Logo darf auch nicht an andere Logos erinnern – schon gar nicht an welche aus demselben Sektor. Es muss sich grafisch unbedingt abheben und wiedererkennbar sein, einfach visuell einzigartig innerhalb deines Sektors. Wenn du beispielsweise Catering anbietest, und dein Logo baut auf einem Löffel auf, dann wird das leider nicht besonders originell sein.
Das Logo des Elektronikunternehmens LG versteckt trotzt aller Schlichtheit zahlreiche passende Messages. Auf den ersten Blick scheint es ein glückliches Emoji zu sein, das zwinkert. Die Buchstaben «LG» passen zum Slogan des Unternehmens: Life’s Good. Das «G» im Logo sieht darüber hinaus aus wie ein «On»-Button. Für Elektronikgeräte also mehr als passend.

SLAB SERIF WIRKKRAFT

Als Headlines oder Wortmarken wirken diese Schriften, vor allem durch ihre stark betonten Füsse oder Serifen, besonders markant.

An dieser Stelle eine kleine Geschichte zum Logo von Starbucks. Die Meerjungfrau wird von Anfang an als Schlüsselelement des Unternehmens verwendet. Selbst der Name des Unternehmens stammt aus dem weltberühmten Roman «Moby Dick». Starbucks wurde in der Hafenstadt Seattle gegründet. Der Kaffee reist weite Strecken auf dem Seeweg. Also spielt die Meerjungfrau in der gesamten Unternehmensgeschichte eine zentrale Rolle und eignet sich optimal dafür, für das Logo verwendet zu werden.

Skalierbar

Das Logo muss auch dafür geeignet sein, in verschiedenen Grössen und verschiedensten Formaten verwendet zu werden. Dieser Aspekt geht Hand in Hand mit der Schlichtheit des Logos. Die Skalierbarkeit bedeutet, dass das Logo auf welcher Grösse auch immer erkennbar ist und «wirkt» – auf der Visitenkarte wie auch auf einem Roll-up des Messestands.

Wenn ein Logo sehr viele dezente Linien und Bögen hat, die vielleicht sogar auch noch eine Message vermitteln sollen, so wird es diese Ansprüche nicht erfüllen können. Auch typografisch ist zu prüfen, ob ein Logo sich gut skalieren lässt.

Puncto Skalierbarkeit lässt sich auch gut das Beispiel von Apple heranziehen. Durch den einfach «Trick» der abgebissenen Stelle wird sichergestellt, dass auch auf ganz kleinen Darstellungen erkennbar ist, dass das keine Kirsche oder andere runde Frucht sein kann.

Schriftmischung

Auch bei der Logoentwicklung musst du dir Gedanken machen über seine Nachhaltigkeit, ja. Auch wenn es hier weniger um die Umwelt oder die Klimakrise geht: dein Logo soll Trends und andere Veränderungen gut überstehen können. Wir können alle nicht in die Zukunft blicken, aber in die Vergangenheit. Das Logo von Coca-Cola zum Beispiel stammt bereits aus dem Jahr 1905 und ist immer noch gut.

Ein weiteres Beispiel für ein sehr nachhaltiges Logo ist der Mercedes-Stern, der voller Bedeutung ist: die drei Achsen sie stehen für Luft, Land und Meer als Teile der Autoindustrie. Die Farbe – und deshalb bedienen sich zahlreiche andere Autohersteller auch der Farbe Silber – vermittelt Professionalität, Sicherheit und Qualität.
Ein Logo sollte sich also nicht an aktuell modischen Aspekten aufhängen. Du brauchst einen kritischen Blick, subjektive Empfindungen dürfen bei der Entwicklung des Logos nicht im Vordergrund mitspielen. Gefragt ist eine gute Balance zwischen «das ist sinnvoll» und «das gefällt (mir)».

Prägnant

Das Logo soll die Aufmerksamkeit einfangen und gut in Erinnerung bleiben. Auch dieses Kriterium steht eng verbunden mit der Schlichtheit und dem Anspruch an das Logo, charakteristisch zu sein. Der Apfel von Apple ist wieder ein gutes Beispiel an dieser Stelle, aber auch etwa der Nike-Pfeil oder das M von McDonald’s.

Bei der Logoentwicklung könntest du zum Beispiel ein paar Freunden deinen Entwurf für ein paar wenige Sekunden zeigen. Nach ein paar Tagen fragst du sie, ob sie das Logo noch im Kopf haben und nachzeichnen können.

Relevant

Bei all deinen Überlegungen darfst du nicht darauf vergessen, dass dein Logo dein Zielpublikum ansprechen muss. Das Profil deines Zielpublikums musst du gut kennen und dir die Frage beantworten, was für sie denn überhaupt attraktiv ist?

Denke an das Logo von Shell. Es begann vor sehr langer Zeit als Handelsunternehmen. Kernkompetenz war es, Muscheln in den Westen zu exportieren. Ursprünglich wollte das Unternehmen Farben, die an die spanische Flagge erinnern, wo viele frühe Siedler Kaliforniens geboren wurden. Es sollte eine emotionale Bindung aufgebaut werden. Das Wissen um die Bedeutung von Logos ist also schon relativ alt. Obwohl der Handel mit Muscheln aufgegeben wurde und das Unternehmen im Erdölsektor Fuss fasste, blieb die Muschel als Logo erhalten, da sie auch im ökologischen Kreislauf eine Rolle spielt und somit auch zur Erdölgewinnung gehört.

Ein Grafikdesigner oder eine Digital Design Agency ist natürlich nicht dazu da, die Arbeit anderer Leute zu kopieren. Trotzdem wirst du, wenn du selbst gerade dabei bist, eine Markenidentität aufzubauen und ein Logo brauchst, einen gezielten Blick auf andere Logos richten. Gerne zeigen wir dir hier ein paar Beispiele der von uns entwickelten Logos.

Wir wünschen dir viel Freude an der Entwicklung deines eigenen Logos und sind bei Fragen gerne für dich da!

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